Dienstag, 31. März 2015

31.01. - 31.03.2015 Schweiz / Switzerland: Kollaps / Collapse

 

Kollaps
Collapse


Am Samstag Abend den 31. Januar kam Hansruedi früher als gewohnt nach Hause. Er fühlte sich nicht gut und wollte sich hinlegen bevor wir mir Freunden essen gehen würden. Sein Husten war wieder hartnäckiger geworden und schien nicht aufhören zu wollen… Ich fragte, ob ich mit irgendetwas helfen könne, aber er wollte nichts als schlafen. Als ich nach einer Weile nachschauen ging, schlotterte er und ich legte eine zusätzliche Decke über ihn. Als ich einige Minuten später nach ihm schaute, lag er in seinem eigenen Blut im Bad auf dem Boden… Das war für mich das Alarmzeichen und ich rief den Notdienst an. Sofort wurden zwei Sanitäter geschickt, die die Situation abcheckten und Hansruedi schliesslich ins Regionalspital Menziken brachten. Dort wurde er untersucht und als feststand, dass er eine schwere Blutvergiftung hatte, wurde er sofort ins Kantonsspital Aarau verlegt…

Am Sonntag Morgen noch vor 8 Uhr erhielt ich einen Anruf des verantwortlichen Arztes, der mir mitteilte, dass Hansruedis Zustand sehr kritisch sei und man noch nicht herausgefunden hatte, was die Blutvergiftung verursacht hatte… Am Nachmittag hatte ich einen Termin mit der Chefärztin, die mir nochmals zu verstehen gab, dass er noch stets in Lebensgefahr schwebte. Weiter informierte sie mich, dass eine breite Palette von Antibiotika verabreicht wurde, da der Erreger noch stets nicht identifiziert worden war. Da Hansruedi sein Leben lang gegen alles Medikamente eingenommen hatte und ein ganzes Arsenal davon in seinem Nachttisch lag, dachte ich, dass dies für die Ärzte sicher relevant zu wissen ist... deshalb hatte ich alles eingepackt und mitgebracht. Nun stellte sich merkwürdigerweise heraus, dass Hansruedi schon 2 Wochen keinerlei Medikamente mehr zu sich genommen hatte, seit Chris und ich seinen Husten als Hauptthema erkoren und erforscht hatten… und das war sein Glück! Vielleicht hatte es auch den Kollaps beschleunigt, aber so bot es den jetzigen Antibiotika eine ziemlich neutrale Basis... und sie schienen gut zu wirken! : )

Zuhause versuchte ich nochmals in die Welt der Bakterien einzutauchen… und ich fragte mich, ob sich ein Mikrobioms selber regenerieren kann? – Postwenden erhielt ich die Antwort: Ja, wir können das bewusst steuern! Am Montag, als ich Hansruedi in Aarau in der Intensivstation besuchte, erzählte ich ihm von meinem Gedanken und dass er diesen bewusst aufrufen solle. Die Chefärztin übergab mir die gute Neuigkeit, dass Hansruedis Zustand jetzt stabil seit und der Erreger gefunden war: Der Escherichia Coli, ein vielerforschtes Bakterium, das im Darm vorkommt… Nur, was hat das mit seinem Husten zu tun? Nichts??

Hansruedi wurde ins Spital Menziken verlegt und hatte eine super Betreuung von Chefarzt Peter Siegenthaler, der weitere sehr interessante Überlegungen anstellte: Der E. Coli ist sehr wahrscheinlich durch die Sattelreibung des Rennvelos ins Blut gelangt…

Nun hatten wir aber noch ein anderes Problem: Wir hatten noch keine neue Wohnung und uns wurde auf den 31. März gekündigt… Nach 23 Jahren mussten wir die Aarauerstrasse 10 verlassen, nachdem die Vermieter endlich nach 20 Jahren mit dringende Renovationen begonnen hatten… Im Juli letztes Jahr, bevor ich nach Marokko fuhr, wurden alle Spannteppiche durch Laminate ersetzt, dringende Wand- und Deckenreparaturen durchgeführt und die Wände teilweise gestrichen… Wir hatten vor Hansruedis Kollaps nur gerade eine Wohnung angeschaut und nun war er handlungsunfähig! Ich schilderte unserem Vermieter die Situation und fragte, ob wir die Frist verlängern könnten, aber ein klares Nein machte es uns unmissverständlich, dass wir handeln mussten…

On Saturday evening the 31st of January Hansruedi came home earlier than usual. He did not feel well and wanted to lie down before we would go out for dinner with friends. His cough had become persistent and seemed not wanting to stop... I asked if I could help with anything, but all he wanted was to sleep. When I went to check after a while, he was shivering, so I put an extra blanket over him. Several minutes later when I went to look again, he was lying in his own blood in the bathroom on the floor... That was a warning signal for me and I called the emergency services. Immediately two paramedics were sent to the check the situation and Hansruedi was transported to the regional hospital in Menziken. There he was examined and when it was clear that he had a severe blood poisoning, he was immediately transferred to the Kantonsspital in Aarau...

On Sunday morning before 8 am I received a phone call of the authorized doctor, who told me that Hansruedi's condition was very critical and they had not yet found what had caused the blood poisoning... In the afternoon I had a meeting with the chief physician, who made it again clear to me that he still was in critical condition. Furthermore she informed me that a wide range of antibiotics was administered, since the cause was still not identified. As Hansruedi had taken medicine against everything all his life and there was an arsenal of them in his bedside table, I thought that this surely was relevant for the doctors... so I had taken all with me. Strangely enough it turned out that Hansruedi had not taken any drugs for 2 weeks now, since Chris and I had chosen and explored his cough as our main subject... Fortunately! Maybe it had also accelerated the collapse, but like this a fairly neutral base was offered to the current antibiotics... and they seemed to work well! : )

At home, I once again tried to go into and understand the world of bacteria... and I wondered whether a microbiome could regenerate itself? - Immediately I got the following answer: Yes, we can control it consciously! On Monday, when I visited Hansruedi at the intensive care unit in Aarau, I told him about my thoughts and that he should give it a try. The chief physician gave me the good news that Hansruedi's condition was stable now and the pathogen found: The Escherichia Coli, a well studied bacterium which occurs in the gut... But what has that got to do with his cough? Nothingl??

Hansruedi was transferred to the hospital in Menziken and had a great care of chief physician Peter Siegenthaler, who made further very interesting considerations: The E. coli is very likely to have passed through the saddle friction of the racing bikes into his blood...

But there was still another problem to be solved: We did not have a new apartment yet and the owner had cancelled our rental contract by March 31st... After 23 years we had to leave Aarauerstrasse 10, after the owner after 20 years finally had begun with urgent renovations... In July last year before I left for Morocco, all fitted carpets have been replaced by laminates, urgent wall and ceiling repairs carried out and the walls partially painted... We had only just looked at one apartment before Hansruedi's collapse and now he was incapable of acting! I explained the owners our situation and asked for an extension of the deadline, but a clear no made us understand that we had to act…




 
unser neues Zuhause / our new home, Gartenstrasse 7

unser neues Zuhause / our new home, Gartenstrasse 7

unser neues Zuhause / our new home, Gartenstrasse 7

unser neues Zuhause / our new home, Gartenstrasse 7

unser neues Zuhause / our new home, Gartenstrasse 7
 




 
Hansruedi gefiel die 4-Zimmer Attikawohnung in der Gartenstrasse sehr, die wir besichtigt hatten, und so wickelte er dessen Kauf während seines Spitalaufenthaltes ab! Nun hiess es also den Rohbau in 6 Wochen bewohnbar zu machen… zu packen und räumen… Und zu räumen gab es viel, denn die Ware die wir während 23 Jahren angesammelt und in 7 Zimmer, 3 Einbauschränke und 2 Keller verstaut hatten, hatte in der neuen 4-Zimmer Wohnung ohne Einbauschrank und mit nur einem Keller niemals Platz! Das Schimmste war: Hansruedi fuhr 3 Wochen nach Thailand und überliess mir das Räumen und Packen!!! : ((( Ich hatte weitere schlaflose Nächte und war ebenfalls einem Kollaps nahe… Aber irgendwie klappte am Ende alles, mit grossartiger Hilfe der Arbeiter und unserer Freunde, die tatkräftig beim Umzug mithalfen! : )

xxxFranziska


Hansruedi liked the 4-room attic apartment in the Gartenstrasse very much, and during his stay at the hospital he settled its purchase! So this now meant to transform the shell construction into a habitable apartment within 6 weeks... to pack and clear... And there was a lot to clear, because the goods we had accumulated during 23 years and stowed in 7 rooms including 3 built-in wardrobes and 2 basement rooms, never fitted in our new 4-room apartment with no built-in wardrobe and only one basement room! The worst part was: Hansruedi went to Thailand for 3 weeks and left the clearing and packing to me!!! : ((( I had more sleepless nights and was also close to collapsing… But somehow, everything worked out in the end, with the great help of the workers and our friend, who actively helped with moving! : )

xxxFranziska
 
 
 
 
 
 

Freitag, 30. Januar 2015

05. – 30.01.2015 Schweiz / Switzerland: Dimensionen / Dimensions



Dimensionen
Dimensions






Beinwil am See (Böju)





Am Sonntag, den 4. Januar, reiste Chris weiter nach Südengland und Mel für ihr Masterstudium in Biologie nach New York. Ich war also wieder alleine und hatte nun ebenfalls Zeit mich einer Erkältung zu ergeben… Ich hatte mich bisher standhaft gegen die ansteckenden Mikroorganismen gewehrt, die schon lange in der Luft lagen… Nun hatte ich also viel Zeit zum Nachdenken und (Nach-) Lesen… und so vertiefte ich mich weiter in die Welt des Mikrobioms...

On Sunday, January 4, Chris travelled on to southern England and Mel to New York for her master's degree in biology. Thus, I was alone again and now had time to surrender to a cold as well... It was a hard struggle against the infectious microorganisms, which filled the air already for a long time...  Now I had a lot of time to think, read and check... and so it happened that I engrossed my mind deeper into the world of microbiome…

 




Beinwil am See (Böju)
 




Wie in der Welt des Universums, benötigen wir auch in der Welt der Mikroorganismen immer präzisere Hilfsmittel um mehr und Exakteres zu entdecken und erforschen: Je mehr wir wissen, desto bewusster wird uns, wie wenig wir eigentlich wissen! Und auch desto bewusster wird die Arroganz der Menschen, die sich zu Hirnlebewesen entwickelten und sich als die intelligentesten Lebewesen bezeichnen - nur weil sie die wahre Intelligenz der Tiere und vor allem der Pflanzen unterschätzen... denn die nehmen sich nur was sie brauchen und können ihren Wissensschatz ohne Materie weitergeben! Der Kampf und die Macht der Hirne scheint angebrochen zu sein… wir wollen alles kontrollieren und beherrschen... wir denken wir sind die Weltbeherrscher, nur weil wir denken (einiges!) zu verstehen!

Like in the world of the universe, also in the world of microorganisms we need more precise tools in order to discover more and explore more precisely: The more we know, the more conscious we become of how little we actually know! And the more shocked I am about the arrogance of the human race who developed to brain creatures considering themselves as the most intelligent beings - just because they underestimate the true intelligence of animals and plants, who only take what they need and can pass on their wealth of knowledge without material! It seems as if a fight of power of brains has dawned... we want to control and dominate everything... we think we are the rulers of the world, only because we think we understand (a lot!)!






Beinwil am See (Böju)





Aber was wissen wir schon - nur die Vergangenheit! Wir wissen nicht mal, was in den nächsten 5 Minuten geschehen wird... Und was verstehen wir schon!? Wir können überhaupt keinen Einfluss auf den Fluss der Natur nehmen... nur akzeptieren und das Beste daraus machen! Ist es nicht einfach Zeit unseren Planten wieder ins Gleichgewicht oder besser gesagt aus der Kontrolle der Menschen zu bringen? Wir müssen die Natur respektieren und mit ihr leben, nicht kontrollieren - sie wird eh alles wieder ins Lot bringen! Das wird für die Spezies Mensch unweigerlich grosse Verluste bedeuten, kein Wunder bei unserer Überpopulation und vielen chronisch Kranken! Wenn wir nicht selber etwas unternehmen, enden wir wie die Dinosaurier… und die Mikroorganismen werden übernehmen (das heisst: so hat es mehr Platz für mehr Lebewesen auf der Erde)?

But what do we know - only the past! We don't even know what will happen in the next 5 minutes... And what do we understand!? We can't influence the flow of nature at all... only accept it and make the best of it! Isn't it simply time to bring our planet back into balance, or rather, out of human control? We must respect nature and live with it, not control it - nature will put everything back in order anyway! This will inevitably mean great losses for the human species, no wonder with our overpopulation and too many chronical patients! If we don't do something ourselves, we'll end up like the dinosaurs... and the microorganisms will take over (this means: there will be more room for more living creatures on Earth)?

 





Beinwil am See (Böju)
 
 



Vielleicht ist Homosexualität auch eine Form von natürlicher Regulierung wie Naturkatastrophen, Unfälle und Krankheiten? Weshalb akzeptieren wir den Tod nicht? - Wir werden ihm so oder so ins Auge sehen müssen… am besten packen wir dieses Tabuthema gleich an: Eine Dezimierung oder Regulierung einer Überbevölkerung ist notwendig, sonst gibt es keinen Platz mehr…  nicht nur für uns, sondern für alles andere auch, das Teil unserer Symbiose ist. Das Leben geht weiter, auch wenn eine Spezies ausstirbt… einfach anders, wie es zum Beispiel war bevor der Mensch übernahm… Wenn wir unsere Spezies erhalten wollen, dann müssen wir lernen bewusster und dankbarer zu leben… Der Tod ist ein unausweichlicher Teil des Lebens, aber das Leben können wir jede Sekunde zum Besten gestalten – nicht nur für unsere persönlichen Nutzen! : )

Perhaps homosexuality is a form of natural regulation like natural catastrophes, accidents and diseases? Why can’t we accept death? – We all have to face it sooner or later... better we tackle the taboo subject right away: A decimation or regulation of overpopulation is necessary, otherwise there is no more space... not just for us, but also for everything else that is part of our symbiosis. Life goes on, even if a species dies out... just differently, as for example before mankind took over... If we want to preserve our species we need to learn to live more consciously and gratefully... Death is an inevitable part of life, but we can make the best out of life every second - not only for our personal benefits! : )

 




Beinwil am See (Böju)





Wer weiss, vielleicht gibt uns schon nur der Gedanke ‘Gutes zu tun‘ einen Lebenssinn und lässt uns sogar bewusster und dankbarer leben und sterben? Weshalb nur ist der Tod ein solches Tabuthema??? - Weil wir nicht wissen, was uns erwartet? Das wissen wir ja eigentlich nie! Vielleicht ist der Tod eine Reise in eine andere Dimension, wie wir es in unseren Träumen machen, und wir erwachen in einem neuen Bewusstsein… zum Beispiel in der Welt der Bakterien unserer Bakterien? Ich kann mir vorstellen, dass unsere Wahrnehmung im Körper eines Bakteriums ganz anders sein würde als die im Körper eines Menschen, denn die Physiologie jedes Lebewesens entwickelt sich gemäss ihrer Anforderungen.

Maybe already simply the thought of 'doing good' gives us a meaning to life and makes us even live and die more consciously and gratefully? Why only is death such a taboo subject??? – Is it because we do not know what is awaiting us? We do never really know, anyway! Who knows, perhaps death is a journey into another dimension, as we do in our dreams, and we wake up in a new consciousness... for example in the world of the bacteria of our bacteria? I presume that our perception in the body of a bacterium would be quite different than in the body of a human, because physiology of every living being develops in accordance with its requirements.

 





Beinwil am See (Böju)
 




Wenn wir schon zu viele sind und das Gleichgewicht bedrohen, dann müssen wir doch aktiv etwas dagegen unternehmen!? Es wird Zeit, dass wir unsere Intelligenz mal einsetzen! Wenn die nächste Generation zum Beispiel keinen oder nur einen Nachkommen zeugt, dann sind wir immer noch mehr als genug, aber weniger als jetzt… und das hätte schon den Vorteil, dass wir uns nicht mehr selber vergiften müssten (nicht nur unser Essen und Medikamenten sind mit Chemikalien verseucht, sondern auch ihre Produktion!)… denn dann benötigen wir nicht mehr diese Unmengen von Rohstoffen, die gar nicht mehr natürlich produzierbar sind… Kleinere Mengen reichen in jeder Hinsicht aus, auch damit die kostbaren Naturschätze nicht mit Konservierungsstoffen vergiftet werden. Früher war viel Zucker und Salz nötig um Nahrung haltbar zu machen – heute um die Menschen süchtig zu machen… Zuviel macht eh keinen Sinn, vor allem wenn wir Innovationen berücksichtigen und auf dem letzten Stand sein wollen…
 
xxxFranziska
 
So, if we are already too many threatening the balance, then we urgently have to do actively something about it! It is high time that we used our intelligence! For example, if the next generation produces no or only one descendant, then we still will be more than enough, but less than now... and this would have at least the advantage that we would no longer poison ourselves (not only our food and drugs are contaminated with chemicals, but also their production!)... because no longer would we need those squillions of resources, which cannot be produced naturally... Smaller quantities are better in every respect, like this we protect also our precious natural treasures from being poisoned by preservatives. In old days a lot of sugar and salt was necessary for curing food – nowadays to make people addictive... Too much makes no sense anyway, especially if we want to take into account innovations and wish to be up to date...
 
xxxFranziska
 




 

Sonntag, 11. Januar 2015

28.12.2014 - 04.01.2015 Schweiz / Switzerland: Infektions- und chronischen Krankheiten / Infectious and chronic diseases

 

Infektions- und chronischen Krankheiten
Infectious and chronic diseases





Schloss Hallwyl

Schloss Hallwyl

Chris, Restaurant Schifflände, Birrwil

Chris, Restaurant Schifflände, Birrwil

zuhause / home

 




Sonntag Nachmittag kam Chris mit dem Zug von St. Moritz in Lenzburg an, wo wir ihn abholten. Er wird ein paar Tage bei uns verbringen. Auf dem Heimweg bestaunten wir ‘unser‘ Wasserschloss im Winterkleid und kehrten im wundervollen Restaurant Schifflände (https://www.hotel-restaurant-schifflaende.ch) ein. Am Abend gesellten sich Melanie und Felix dazu und wir genossen ein Raclette sowie viele spannende Geschichten wie Diskussionen...
 
Sunday afternoon Chris arrived by train from St. Moritz at Lenzburg, where we picked him up. He will spend a few days with us. On the way home we admired 'our' water castle in its winter dress and had a late lunch at the magnificent restaurant Schifflände (https://www.hotel-restaurant-schifflaende.ch). In the evening, Melanie and Felix joined us and we enjoyed a raclette as well as many exciting stories and discussions...
 




 
Winter in der Schweiz / winter in Switzerland

Winter in der Schweiz / winter  in Switzerland
 




Während dem Besuch von Chris wollte ich möglichst viel unternehmen mit ihm… Nur war er leider sehr erkältet als er hier ankam. Und auch Hansruedi, der seit über 3 Jahren an einem chronischem Husten leidet, schnupfte herum. Anstatt also mit Chris die schönen Seiten der Schweiz abzuklappern, befassten wir uns über Infektions- und chronischen Krankheiten... Wir tauschten unsere Erfahrungen aus (Chris litt fast sein ganzes Leben unter Asthma), googelten was das Zeug hielt und vertieften uns in spannende Diskussionen! : )
 
During Chris' visit I intended to undertake looots with him... Just, he unfortunately arrived here with a bad cold. And Hansruedi, who suffers from a chronic cough for over 3 years, was also sniffing around. So instead of visiting all the beautiful sites of Switzerland with Chris we focused on infectious and chronic diseases... We exchanged our experiences (Chris suffered from asthma most of his life), googled like there was no tomorrow and delved into exciting discussions! : )

 



Chris, Luzern

Luzern

Luzern

Louis Bar, Montana, Luzern






Was macht uns eigentlich krank bzw. hält uns gesund? - Ich persönlich glaube, dass wir mit all der Chemie aus den Apotheken unser Mikrobiom abtöten, welches eigentlich unsere Gesundheit regelt… all die Antibiotika und Medikamente vernichten unsere Mikroorganismen, die auf natürliche Weise Antikörper bilden… Kein Wunder gibt es heute so viele Allergien, denn der Mensch hat kaum noch Stoffe im Körper, die dagegenwirken können… : ( Es gibt bereits interessante Studien dazu, die aufzeigen, dass Menschen, die auf dem Land mit ‘Dreck‘ und Tieren leben, zwar allerlei Bakterien und Würmer in sich tragen aber auch selten oder nie an Asthma und Allergien leiden wie die klinischen Städter… Zudem denke ich auch, dass die frische Luft einen gesunden Austausch unseres Mikroorganismenhaushaltes von aussen her fördert sowie es eben auch Allergien hervorrufen kann (ich sehe da durchaus Parallelen zur Inzucht!). Mit der Bekämpfung der Infektionskrankheiten haben wir chronische Krankheiten gezüchtet und weil die Pharmaindustrie mit ihrem eigentliches Ziel ‘Geld‘ kaum zur Aufklärung beisteuern wird, wird es auch so bleiben… Nur jeder einzelne Mensch, dem bewusst ist was hier eigentlich abgeht, kann etwas verändern... für sich und indem er andere mit seiner Bewusstheit ansteckt und den Tod als natürlichen Teil des Lebens akzeptiert, der eine Überbevölkerung reguliert… Vielleicht verwandelt sich dann auch  Selbstverständlichkeit in Dankbarkeit?
 
But what is it that makes us sick resp. keeps us healthy? - I personally believe that we kill our microbiome, which actually governs our health, with all the chemicals from pharmacies... all the antibiotics and drugs destroy our microorganisms which naturally form antibodies... No wonder there are so many allergies nowadays, as in humans bodies there are hardly any substances operating against them... : ( There are many interesting studies showing that people, who live in the country with 'dirt' and animals, carry all sorts of bacteria and worms within themselves but also rarely or never suffer from asthma and allergies like clinical townspeople do... In addition, I also think the fresh air promotes a healthy exchange of microorganisms from the outside as it just may as well cause allergies (I see indeed parallels to inbreeding!). With fighting infectious diseases we have grown chronic diseases and because pharmaceutical industry with its basic goal ‘money’ will hardly contribute to enlightenment, nothing will change... Only each and every individual, who is conscious about what is actually going on, can make a difference for himself and by infecting others with his consciousness: accepting death as a natural part of life that regulates overpopulation... Maybe then taken-for-grantedness will change into gratefulness?




 
Hallwilersee / lake of Hallwil 31.12.2014
 
Sonnenaufgang / sunrise 1.1.2015

 



Sylvester haben wir speziell gefeiert, oder eben nicht gefeiert... Um 14 Uhr marschierten wir los dem See entlang im Schnee und an der Sonne nach Birrwil in die Schifflände. Dort verweilten wir zuerst auf dem gemütlichen Sofa bei guten Gesprächen und einigen Drinks... und genossen danach ein herrliches spätes Mittagessen bzw. frühes Abendessen. Kurz nach 18 Uhr, als die ersten Gäste fürs Sylvesterdiner eintrafen, nahmen wir den Heimweg unter die Füsse. Zuhause angekommen, fühlten wir uns erstens vollgefressen und zweitens müde, so dass wir uns schon um 22 Uhr aufs Ohr legten. Wir sind trotzdem gut ins neue Jahr angekommen, und das ohne zwanghaften Trubel! : ) Auch der Jahreswechsel ist ja eigentlich nichts anderes als ein von Menschen gezüchteter Anlass, dem in der westlichen Zivilisation fast jeder einfach folgt… der in andern Kulturen anders oder gar nicht gefeiert wird und der je nach Zeitzone einen Tag früher oder später erfolgt! Und übrigens: Gute Vorsätze kann man sich doch jederzeit fassen!?

xxxFranziska
 
We had a special New Year's Eve, which we did not really celebrate... At 2 pm we marched off along the lake in the snow and in the sun to Birrwil to the restaurant Schifflände. There we first stayed on  comfortable sofas having good conversations and a few drinks... and thereafter enjoyed a delicious late lunch resp. early dinner. Shortly after 6 pm, when the first guests arrived for New Year's Eve dinner, we took the way home - on foot again. At home, we not only felt pigged out but also tired, so that we hit the pillow by 10 pm. Nevertheless, we arrived well in the new year, and this without compulsive bustle! : ) Also, the turn of the year is actually nothing but  a event cultured by human, which almost everyone simply follows in the Western civilization... which is different or not celebrated in other cultures and, depending on the time zone, happens one day earlier or later! And by the way: Good resolutions can be made each and every day!?
 
xxxFranziska